Wie ist die Lage?

Wie ist die Lage?

Was ist los in Hamburg? Welche Schlagzeilen bewegen die Hamburgerinnen und Hamburger in dieser Woche? Mit "Wie ist die Lage?" geht es bestens informiert ins Wochenende.

Transkript

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00:00:00: Hey Lars, wie ist die Lage?

00:00:02: Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier.

00:00:06: Immer zum Wochenende, immer aktuell und immer mit guten Leuten erstärkt.

00:00:11: Wie ist die Lage?

00:00:13: Ist eine Kooperation der gute Leudefabrik und A Heu Radio.

00:00:18: Diese Folge wird präsentiert von Ed Art.

00:00:21: Dem einzigartigen Kunstwochenende, bei dem Hamburgs Wirtschaft ihre Türen für Kunst öffnet.

00:00:26: Vom zwanzigsten bis dreinzwanzigsten November, twenty-fünfundzwanzig, könnt ihr in neunzehn Hamburger Unternehmen Nachwuchskünstlerinnen und Künstler und spannende Sammlungen erleben.

00:00:35: AdArt bringt Menschen aus Kunst, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zusammen, für mehr Austausch, Inspiration und Zugänglichkeit von Kunst im Arbeitsalltag.

00:00:43: Erlebt wie Kunst und Wirtschaft in Hamburg aufeinandertreffen, z.B.

00:00:46: bei Barkassen-Meier, Giraffen-Toast-Design oder der Gute-Leute-Fabrik.

00:00:51: Mehr Infos unter adart.de.

00:00:58: Heute befrage ich eines der prägenden Gesichter des Großstadt Reviers.

00:01:01: Ich freue mich sehr, die Schauspielerin Saskia Fischer begrüßen zu dürfen.

00:01:05: Ahoy, Saskia.

00:01:06: Ahoy Lars.

00:01:08: Das ist so schön, dass du hier bist.

00:01:10: Also, ich muss ganz ehrlich sagen, nach so einem riesen Erfolg mit dem Großstadt Revierstück, was im St.

00:01:15: Pauli Theater aufgeführt wurde, würde ich erst mal zwei Wochen irgendwo hinfahren, wo es mehr Sonne scheint, als hier in Hamburg.

00:01:22: Ihr habt ja letzten Sonntag die sogenannte Dernjährige gehabt.

00:01:26: Ja.

00:01:27: Aber wir wissen ja, es geht weiter.

00:01:29: Glücklicherweise im Januar.

00:01:30: Im Januar

00:01:31: gibt es noch mal vier Aufschläge.

00:01:32: Ja.

00:01:33: Aber wie war denn so dein Gefühl am Montagmorgen?

00:01:36: Traurig.

00:01:37: Nein, der Quatsch.

00:01:37: Traurig nicht.

00:01:38: Es ist beseelt.

00:01:39: Einerseits beseelt, andererseits... Der Montagmorgen war nicht so schlimm.

00:01:44: Der Montwärten Montags immer frei.

00:01:46: Der Dienstagabend wurde schlimm.

00:01:48: Hast du vor dem St.

00:01:48: Pauli Theater gestanden und hast du dann Gustav Peter Wöhler angeguckt in der Drei-Groschen-Oper?

00:01:52: Nein, nicht vor dem Bett.

00:01:54: Ich war im Bett und hab einfach mal geschlafen.

00:01:57: Ach, das ist so schön.

00:01:58: Herrlich.

00:01:59: Ja, ist auch eine gute Idee.

00:02:01: Du bist aber hier.

00:02:02: Und wie war das denn jetzt für dich so oft auf so einer langen Strecke, sechs Wochen?

00:02:08: Hast du auch noch nicht auf der Theaterbühne gestanden in den letzten Jahren?

00:02:12: In den letzten Jahren, stimmt.

00:02:14: In den letzten Jahren habe ich das schon

00:02:15: lange nicht.

00:02:16: Ist das dann, wie man sagt ja, Fahrradfahren verlernt man nicht, da kann man dann nach zehn Jahren wieder drauf springen?

00:02:21: Bist du auch so drauf gesprungen?

00:02:23: Ja und nein, das war natürlich alles was ganz anderes als es sonst ist, weil es von mir geschrieben war.

00:02:29: Das müssen wir noch beachten.

00:02:31: Also deswegen war alles ein bisschen anders.

00:02:33: Gleichzeitig ist das tagtägliche Spielen eine Art von Routine, die ich kenne.

00:02:38: von früher und noch nicht ganz verlampt habe.

00:02:41: Aber da ich ja nicht mehr ganz so jung bin, ist das schon recht anstrengend, wenn man jeden Abend

00:02:45: abdeckt.

00:02:46: Naja, du hast, ich sag mal, eine sehr sitzende Rolle.

00:02:49: Was

00:02:49: die Sache nicht leichter macht.

00:02:50: Wir

00:02:50: wollen nicht zu viel, wir wollen nicht zu viel.

00:02:52: Ich hab mich ja immer

00:02:52: gefragt.

00:02:53: Gehe seitdem zum Pyropraktiker.

00:02:55: Ich hab mich ja tatsächlich gefragt, wie groß die Gefahr ist, dass man einschläft, wenn man eine halbe Stunde keinen Text hat.

00:02:59: Du bist ja auf der Bühne und da ist man angeklickt.

00:03:02: Ja, ich

00:03:03: könnte da glaube also.

00:03:04: Du, aber ich nicht.

00:03:06: Und ich muss ja auch zuhören.

00:03:08: Du

00:03:08: hast es gelernt, ich nicht.

00:03:09: Genau, aber... Nein, du schliefst du nicht ein.

00:03:13: Für einen kämpfst du... Durchgehen auf der Suche nach der richtigen Körperhaltung.

00:03:17: Und wie gesagt, ich geh seitdem zu mich ein Praktiker.

00:03:19: Ich hab mir alles kaputt gemacht mit dieser langen Sitzung da.

00:03:23: Das

00:03:23: Theaterstück im St.

00:03:24: Pauli Theater, die Aufführung hatten zwei Besonderheiten.

00:03:27: Die eine Besonderheit war, dass fast an jedem Abend ein besonderer Gast kam und den Großstadt-Rivier-Song von Truck Stop gesungen hat.

00:03:35: Jetzt darf man eine Mutter nicht fragen, welches die Lieblingskinder sind.

00:03:39: Aber was hatte ich denn so am meisten überrascht, welche Version?

00:03:42: Das ist schwer, weil wirklich alle so persönlich und eigen waren.

00:03:46: Das war wirklich, wirklich zauberhaft.

00:03:48: Ich gebe zu die Letzte.

00:03:50: Die letzte hat mich total gekriegt, Timo Schwarz spielte mit seiner Band, oh Gott, Mango Groove.

00:03:55: Nein, Mango Mood.

00:03:58: Die haben sich wirklich hingesetzt und sich was ausgedacht.

00:04:01: Also

00:04:01: die haben den Text ja auch geändert.

00:04:03: Genau.

00:04:04: Immer

00:04:04: nur Anleihen davon.

00:04:05: Und das war ganz toll.

00:04:06: Es

00:04:06: war wirklich, der hatte ich gegroovt, das gebe ich zu und das ist auch unser Kameramann.

00:04:10: Das hat mich umgehauen.

00:04:12: Ansonsten habt ihr ja auch echt viele prominente Menschen dort gehabt.

00:04:15: Also von Rolf Zukowski bis Stefan Gwildes,

00:04:19: das war schon.

00:04:21: Es waren alle wirklich persönlich toll, unterschiedlich und so warm und gebend.

00:04:26: Es war immer so ein... unglaublich liebevoller Moment.

00:04:31: und dann danach war es immer so herzlich, es war unfassbar.

00:04:34: Es ging so auf mit diesen Acts und die Freude danach und das war wirklich wahnsinnig schön.

00:04:40: Und dann für

00:04:41: das Publikum auch.

00:04:42: Ja, und bevor die dann aufgetreten sind, gab es noch eine Besonderheit.

00:04:46: Ihr als Team Großstadt-Rivier sozusagen, also das St.

00:04:49: Pauli Theater und ihr als Ensemble, habt dazu aufgerufen, dass das Publikum noch ein bisschen Geld darlässt, spendet für Mensch Hamburg.

00:04:57: Ich muss dazu sagen, ich bin Vorstandsvorsitzender zusammen mit Janett Hoschke und ich freue mich natürlich doppelt und dreifach darüber.

00:05:04: Und tatsächlich habe ich heute Morgen am Freitag jetzt die letzten Cent zusammengekratzt und durchgezählt und es sind fünfzehntausend fünfhundertfünfzig Euro.

00:05:14: Das

00:05:14: gibt's ja nicht.

00:05:15: Es

00:05:15: ist eine Wahnsinnsumme.

00:05:17: Das gibt's ja nicht.

00:05:19: Das ist ja unfassbar.

00:05:21: Als wir beide damals darüber gesprochen haben, dass wir das machen möchten, vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal für Enrique Fiss, der ein ganz wunderbarer Spendenkobra ist, möchte ich sagen.

00:05:30: Also, wenn die Kirche Weihnachten irgendwo noch Probleme hat, Geld einzusammeln, dann schicken wir Enrique dahin durch.

00:05:37: Auf jeden Fall.

00:05:37: Mit dem Klingelbeutel.

00:05:39: Da haben wir so gedacht, naja, wenn wir die zehn schaffen, das wäre Wahnsinn.

00:05:42: Ja, fünfzehntausendfünfhundertfünfzig.

00:05:47: Menschhamburg wird da tolle Dinge mit tun, wie sie es in der Vergangenheit auch schon gemacht haben.

00:05:51: Unsere Menschhamburg-WG mit einundzwanzig Ukrainerinnen und Vergessen.

00:05:55: Wir sorgen aber auch dafür, dass viele Projekte, die eben nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen wie ihr auf der Bühne.

00:06:01: einfach dann auch mal ein bisschen ein paar Taler zugesteckt bekommen.

00:06:04: Wir werden das dann zeitnah natürlich veröffentlichen.

00:06:07: Liebe Saskia, vielen Dank, auch liebe Grüße an alle anderen.

00:06:11: Das war nicht nur ein großer Spaß, weil es sehr unterhaltsam ist.

00:06:14: Ich kann also nur jedem empfehlen, sich Karten zu holen für Januar.

00:06:18: sondern dann auch gleich natürlich wieder Scheine mitzunehmen, die man dann für Mensch Hamburg spendet.

00:06:22: Perfekt.

00:06:23: Perfekt ist das.

00:06:23: Der Reaktion wird im Januar weiterlaufen.

00:06:25: So, und jetzt geht es weiter.

00:06:27: Wir wollen ja auf die Schlagzeilen der letzten Woche gucken.

00:06:30: Ein paar Dinge sind ja passiert.

00:06:32: Und es geht auch um gesellschaftliches Engagement.

00:06:34: Denn vorgestern wurde die Goldne-Bitter-Frau verliehen.

00:06:38: Große Bühne für fünf Heldinnen des Alltags.

00:06:40: Schreibt das Hamburger Amplatt im Stage-Theater am Hafen.

00:06:43: Wurden fünf Frauen für herausragendes soziales Engagement ausgesetzt.

00:06:47: bezeichnet, begleitet von prominenten Partien und viel Applaus.

00:06:51: Geerrt wurde unter anderem Donia Golafschan, die mit der Hamburger Mut Academy Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen unterstützt und ihnen den Weg in Ausbildungen Selbstständigkeit ebnet.

00:07:00: Bundesministerin Karin Prien überreichte den Publikumspreis und betonte dabei die Bedeutung solcher Projekte für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zukunftschancen.

00:07:09: Karolin Feismann erhielt den Publikumspreis inklusive dreißigtausend Euro noch zusätzlich.

00:07:15: Jede Gewinnerin hat fünfzehntausend Euro.

00:07:16: bekommen als emotionalen Höhepunkt des Abends.

00:07:20: Die Mute Academy setzt sich ja für Jugendliche ein, deren Schullaufbahn nicht ganz so verlaufen ist wie für die meisten hoffentlich und bringt ihnen dann ein bisschen mehr Selbstbewusstsein mit und ein bisschen Rechtschreibung für den Bewerbungsprozess.

00:07:34: Wie war denn deine Schullaufbahn?

00:07:37: Ich hätte mich da wohl angemeldet damals.

00:07:39: Es war katastrophal.

00:07:40: Ich bin unter uns dann irgendwann nicht mehr hingegangen.

00:07:44: Also war nicht so gut.

00:07:46: Also, ich habe gar keinen Schulabschluss, um ganz ehrlich zu sein.

00:07:49: Also,

00:07:51: man kann dann immer noch Schauspielerin werden.

00:07:53: Ja,

00:07:54: ja.

00:07:54: Wann ist denn bei dir der Knoten geplatzt, dass du dann, ich meine, zu Erfolg gehört ja auch immer ein bisschen Ehrgeiz und meistens ist in der Schule dann ja mangelnder Ehrgeiz.

00:08:02: Nein, ich hatte

00:08:02: total,

00:08:04: ich habe mir total Mühe gegeben damals, ich bin ja schon uralt und da war die, ich bin Legas Dänikerin, habe alles rückwärts geschrieben und das galt schon ein bisschen als Na, ich sag mal schwachsinnig.

00:08:15: Und ich wurde auch auf ne Sonderschule geschickt.

00:08:17: Oh.

00:08:18: Ja, und so.

00:08:19: Und also, ich hab wahnsinnig viel gearbeitet.

00:08:22: Ich hab mich hingesetzt und geübt.

00:08:23: Es war sinnlos.

00:08:24: Es ging nicht in mein Kopf rein.

00:08:25: Und ich hatte unfassbare Prüfungsangst.

00:08:28: Und blieb dadurch dreimal sitzen.

00:08:31: Früher konnte man auch sitzen bleiben.

00:08:33: Und nach dem dritten Mal hatte ich dann auch keine Lust.

00:08:35: Und

00:08:35: jetzt schreibst du den Theaterstück?

00:08:36: Ja.

00:08:36: Ist das sicher irre?

00:08:38: Und es ist wirklich so, so toll.

00:08:40: Hamburger Familie vergiftet.

00:08:41: Erschreckende Parallelen zu toter Studentin berichtet das Hamburger Amblatt.

00:08:46: In Istanbul ist nach dem Tod einer vierköpfigen Hamburger Familie nun auch der Vater beigesetzt worden, neben seiner Frau und den Kindern.

00:08:52: Ein vorläufiges Gutachten deutet auf eine chemische Vergiftung im Hotel hin, vermutlich durch ein gegen Bettwansen eingesetztes Pestizid.

00:09:01: Der Fall ähnelt dem Tod einer Hamburger Austauschstudentin vor einem Jahr, die laut forensischen Bericht ebenfalls durch Schädlings bekämmt.

00:09:10: vergiftet wurde.

00:09:11: Elf Personen wurden festgenommen, das Hotel evakuiert und Gegenstände für Laboranalysen sichergestellt, während in Hamburg große Anteilnahme herrscht.

00:09:21: Das ist wirklich ein unfassbar trauriger Fall.

00:09:24: Das ist jetzt ein ganz schwieriger Break, aber es geht ja hier um Bettwäsche und so weiter.

00:09:30: Was ist denn deine liebste Betätigung im Haushalt?

00:09:33: Ist es tatsächlich Bettenmachen?

00:09:35: Wundere

00:09:35: dich für diesen Übergang.

00:09:37: Weil im Haushalt meine Lieblings ... Ich hab ich überhaupt keine ... Ich find nichts davon toll.

00:09:41: Ich räume ungern auf, ich tu's, aber ... Betten beziehen für dich ganz besonders grauenhaft.

00:09:47: Und Wäsche aufhängen, find ich auch schrecklich.

00:09:49: Ich hab Bettwäsche mit Reißverschlüssen, das find ich super.

00:09:51: Dann sind diese Knöpfe da nicht so.

00:09:54: Und die verziehen sich dann irgendwann.

00:09:55: Dann kann man die nicht mehr ... Das mag ich auch nicht.

00:09:57: Nee, ich hab ganz klassische ... Aua, ich hab einen ... Ich geh tatsächlich zum Mangel.

00:10:01: Ich bring meine frisch gewaschenem ... Das muss

00:10:04: ich als Kind ganz früher machen.

00:10:06: Ich fand es ganz furchtbar, mit meiner Tante immer.

00:10:08: Das machen ist furchtbar, aber wenn es fertig ist, das ist das Einzige, wo ich wirklich überflüssige Kohle ausgebe.

00:10:16: Das ist nicht, das ist noch Wäschemangel.

00:10:17: Es gibt

00:10:18: eine

00:10:18: Großartige.

00:10:19: Ja, in der Schlütterstrasse und das ist das Tollste.

00:10:22: Grüne legen umstrittenen Klimaplan für Hamburg vor, total zuversichtlich, erzählt die Mopo.

00:10:27: Die Grünen haben nach dem Zukunftsentscheid als erste Parteienmaßnahmenplan für Klima-Neutralität-Zwanzigvierzig vorgelegt, mit schnellerer Wärme wendet, Gebäudesanierung mehr ÖPNV und Zehntausendneuen Ladesäulen finanziert aus dem Bundes-Sondervermögen.

00:10:40: Gleichzeitig attackieren sie die CDU scharf, für deren Vorstoß den Volksentscheid per Gesetz zu kippen.

00:10:46: CDU-Fraktion Chef Dennis Thering, wie es die Kritik zurückum betonte.

00:10:49: Es geht um das Wohl unserer Stadt.

00:10:51: Die Grünen würden sich mit ihren unausgereiften, unrealistischen und teuren Vorschlägen gegen die Menschen in Hamburg stellen, sagte Thering.

00:11:01: Da geht es ja um ganz viel Geld.

00:11:04: Also die einen sagen, das haben wir nicht, die anderen sagen, das ist total notwendig, damit das Klima besser wird und so weiter.

00:11:10: Wie gut kannst du damit Geld umgehen?

00:11:12: Überhaupt

00:11:12: nicht.

00:11:12: Ach, schön.

00:11:13: Wir haben hier so eine Liste.

00:11:15: Ich gehe jetzt die ganzen Schwächen von dir durch.

00:11:17: Schön, ja, es ist nett, wenn du die alle aufzählst.

00:11:19: Ja, kann ich nicht.

00:11:21: Okay, das heißt, du hast jemanden, der auf dich aufpasst?

00:11:23: Nee, auch nicht.

00:11:24: Oder Christoph und Mutti, noch Taschengeld?

00:11:26: Nein, die Zeiten sind auch vorbei.

00:11:27: Nein, nein, ich verdiene Geld.

00:11:28: Ich tue das auf einen Haufen und nehme es mir, wenn ich es brauche.

00:11:31: Aber ich kann mit Span... Ich kann mit Geld nicht umgehen, habe ich nie gelernt.

00:11:36: Ich habe es glücklicherweise und gebe es aus und dann ist es weg und dann muss ich schnell wieder Neues verdienen.

00:11:41: Aber so clever vordenken und so das bin ich

00:11:44: nicht.

00:11:44: Das lassen wir so Geld ausgeben.

00:11:47: haben auch viele Hamburgerinnen und Hamburger gemacht.

00:11:49: Die Goldkirchen verkaufen dreiundzwanzigtausend Tickets in einer halben Stunde für das Abschiedskonzert, verkündet das Hamburger Armplatt schon im Pre-Sale gegen binnen dreißig Minuten, dreiundzwanzigtausend Tickets für das finale Goldkirchenkonzert im Volksparkstadion Weg.

00:12:03: Insgesamt stehen fünfvierzigtausend Plätze bereit.

00:12:06: Ich vermute mal, dass die Karten jetzt weg sind, wenn sie das hören.

00:12:09: Nach dem Auftritt im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September, im September,

00:12:29: im September, im September, September, September, September, September, September,

00:12:31: September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September,

00:12:35: September, Nein, ich war neben Kohl.

00:12:35: Ich habe früher viel gesehen.

00:12:36: Aber dann wärst du ja auch ein Fall für die Goldkirchen.

00:12:38: Ich meine jetzt, da präten wir Männer auf.

00:12:39: Aber da sind ja auch nur Typen, die nicht

00:12:41: singen können.

00:12:41: Also das gibt sicherlich

00:12:42: auch für Frauen nochmal.

00:12:43: Ja, also dann sollen die mich mal anrufen, wenn es so weit ist.

00:12:45: Ja,

00:12:46: sehr schön.

00:12:47: Mehr Polizei und hellere Beleuchtung.

00:12:49: Stadtpark soll jetzt sicherer werden, meldet das Hamburger Amtlats.

00:12:51: SPD, CDU und FDP im Bezirk Nord.

00:12:55: Vorne mehr Polizeipräsenz sowie eine Frühzeitig aktiviert der helle Beleuchtung im Stadtpark, um Ruhestörungen, Vandalismus und Straftaten vorzubeugen.

00:13:04: Vorgeschlagen werden unter anderem mobile Wachen an Wochenenden sowie häufigere, unregelmäßige Streifen unter der Woche.

00:13:10: Die Polizei sieht den Stadtpark zwar nicht als Problemschwerpunkt, prüft aber die Beschlusslehre gemeinsam mit dem Bezirksamt.

00:13:16: Was ist dein Lieblingspark?

00:13:18: Oh, ich mag so viele, jenischpark.

00:13:20: Vielleicht ist es ja jenisch, ja den Wack.

00:13:22: Ich mag alle, aber jenischpark ist, glaube ich, der Schönste.

00:13:24: Sehr schön.

00:13:25: So, zweiundachtzig junge Gesellinnen und Gesellen hat das Hamburger Handwerk als Landessieger zweitausendfünfzwanzig geerrt, schreibt das Hamburger Tagesschonal.

00:13:33: Insgesamt wurden neununddreißig Frauen und dreinvierzig Männer aus zweiundvierzig Berufen ausgezeichnet.

00:13:39: Von SHK, Anlagenmechanik und Tischlerei bis zu seltenen Gewerken wie Brauer oder Klavierbauer.

00:13:47: Die Feier fand in der Handwerkskammer statt.

00:13:50: gratuliert, wurde unter anderem von Bildungs-Szenatorin Xenia Begris.

00:13:56: Handwerk?

00:13:57: Toll.

00:13:57: Ja?

00:13:58: Kannst du was?

00:13:59: Hast du ein Vogelhäuschen schon mal gebaut?

00:14:01: Absolut,

00:14:01: ich habe Regale.

00:14:02: Und ich bin doch, ja, ja, ich bin Holz und so was mag ich.

00:14:05: Ja, ja, da stehe ich total drauf.

00:14:07: Wenn ich ganz viel Geld hätte und so, dann hätte ich eine eigene Werkstatt.

00:14:11: Ehrlich?

00:14:11: Ja.

00:14:12: Okay, ist in der Stadtwohnung aber auch schwierig.

00:14:14: Ist relativ schwierig.

00:14:16: Aber ich hätte gerne, ich wäre gerne, mit Holz und so.

00:14:20: Toll, das Tollste.

00:14:23: Also ich mag das gerne riechen, so Holzspäne und so.

00:14:25: Ich mag Werkstätten gerne riechen.

00:14:27: Aber ich würde

00:14:27: mir

00:14:28: ja die Daumen blutig hauen dabei.

00:14:31: Einmal und dann merkt man sich's.

00:14:32: Ja,

00:14:33: ne weiß ich nicht.

00:14:34: Ich habe eine ganz schlechte Erinnerung.

00:14:35: Ich bin auch kein Schauspieler geworden deswegen.

00:14:38: Klima, Volksentscheid kippen, Censher spricht Machtwort und lässt Hintertür offen informiert die Mopo.

00:14:42: Bürgermeister Peter Censher weiß den CDU-Vorstoß zurück.

00:14:45: Dem Volksentscheid zur Klimaneutralität, per Gesetz zu kippen und betont, man müsse den Wählerwillen zunächst respektieren.

00:14:53: Gleichzeitig zeigt er sich offen für eine spätere Gesetzesänderung, falls sich die frühere Zielmarke als nicht umsetzbar herausstellt.

00:15:00: Changer unterstreicht, dass Klimaschutz sozial verträglich bleiben müsse.

00:15:03: ohne Jobverlust und mit bezahlen bezahlbarem Leben in Hamburg.

00:15:07: Man hat ja den Eindruck, dass die Politiker in der Regierung bzw.

00:15:11: vor allem in der Opposition, Herr Thering, gerade nicht so richtig ehrgeizig sind, was den Klimaentscheid angeht.

00:15:17: Wie ehrgeizig bist du denn?

00:15:19: Oh Gott, ehrgeizig bin ich, glaube ich, nicht.

00:15:22: Ehrgeizig, finde ich, weiß ich nicht.

00:15:24: Ich bin leidenschaftlich.

00:15:25: Ehrgeizig bin ich nicht.

00:15:27: Nein?

00:15:28: Nein.

00:15:28: Na gut, eigene Mutter auf Hausboot erschlagen.

00:15:30: Gericht hat über Sohn entschieden, verkündet das Hamburger Amblatt.

00:15:33: Nach dem Tod der Hamburger Autorin Alexandra Fröhlich ordnete das Landgericht die dauerhafte Unterbringung ihres dreinzwanzigjährigen Sohnes in der Psychiatrie an.

00:15:41: Er gilt wegen einer schizoeffektiven Störung, verstärkt durch Drogenkonsum, als schuldunfähig.

00:15:47: Laut Staatsanwaltschaft hatte er im April im Schlaf mehrfach auf seine Mutter eingeschlagen und sie tödlich verletzt.

00:15:53: Ist jetzt auch wieder echt eine bescheuerte Brücke, weil was soll man jetzt dazu sagen, da steht man nur mit offenem Mund vor, muss ich sagen.

00:16:00: Aber so ein Hausboot finde ich ja echt eine attraktive Lebensform.

00:16:04: Was hast du denn für eine Idee fürs Alter?

00:16:07: Bei

00:16:07: Hausboot habe ich das als

00:16:08: Alternative.

00:16:09: Und ganz viele

00:16:11: Mücken.

00:16:12: Und Spinnen.

00:16:13: Okay, dann wollen wir

00:16:14: das nicht.

00:16:15: Wo wollen wir denn so?

00:16:16: Also nicht wir, sondern wo möchtest du denn sonst wohnen?

00:16:19: Ich komme nicht dann da besuchen.

00:16:20: Ja, selbstverständlich.

00:16:21: Also eigentlich genau da, wo ich.

00:16:23: Wo ich jetzt bin, ich finde das in Rutenbaum und ich finde das schön.

00:16:27: Natürlich hätte ich gerne so einen Garten, wo man so reingeht und das ganze nochmal brechen.

00:16:32: Schrebergarten?

00:16:33: Ja, also wenn ich toll, wenn ich morgens mir einen Kaffee mache und mit dem Kaffee in meinen Garten gehen könnte, das halte ich für das größte

00:16:40: Glück.

00:16:41: Mit ein bisschen Fantasie gehst du einfach ins Grindelfittel so irgendwo.

00:16:43: Stellt sich da die Büsche.

00:16:44: Ja, im Morgenmantel.

00:16:45: Ja, so.

00:16:46: Ja, gut.

00:16:46: Ja, richtig.

00:16:47: Ich mag das.

00:16:49: Neunzig Prozent stimmt zu.

00:16:50: Jetzt droht Jung Heinrich.

00:16:52: Unbefristeter Streik schreibt das Hamburger Amtplatt.

00:16:54: Nach dem Beschluss von über neunzig Prozent der Beschäftigten im Werk Lüneburg bereitet das IG.

00:17:00: bereitet die IG-Metall unbefristete Streiks vor, um einen Sozialtavivvertrag zu erzwingen.

00:17:05: Hintergrund ist die geplante Schließung des Werks bis zu dem Jahr.

00:17:09: Und die wirtschaftliche Krise des Konzerns, der zu den letzten sixty-fünf Millionen Euro Verlust machte.

00:17:14: Von den rund vierhundert Beschäftigten sollen nur gut hundert bleiben.

00:17:17: Weshalb Gewerkschaft und Belegschaft unter der Losung Zukunft oder Widerstand mobilisieren.

00:17:23: Jung Heinrich ist ja bekannt dafür, dass sie unter anderem auch Gabelstapler herstellen.

00:17:29: Für was hast du denn alles Fahrbefähigung?

00:17:33: Auto,

00:17:33: Fahrrad, Holzschule, aus.

00:17:37: Das war es.

00:17:37: Geldbeut?

00:17:38: Nein, kann ich nicht.

00:17:40: Teure E-Busse und Deutschlandticket.

00:17:41: Hochbahn mit Rekorddefizit, berichtet das Hamburger Amblatt.

00:17:44: Die Hochbahn rutscht durch stark gestiegene Kosten.

00:17:48: E-Busse, Personalenergie und den U-Bahn-Ausbau tief ins Defizit, während das Deutschlandticket die Einnahmen drückt.

00:17:55: Der Kostendeckungsgrad fällt auf den niedrigsten Wert seit fourneunzig, wodurch der stetische Zuschuss zwei tausendfünfundzwanzig auf Rekordhöhe von dreihundertneunzig Millionen Euro steigt.

00:18:05: Zusätzlich belasten wegfallende Bundesförderungen für Elektrobusse ab zwei tausendsechsenzwanzig sowie die stark gestiegene Verschuldung.

00:18:12: Die CDU warnt vor finanzieller Schieflage, während die Hochbahn die Investitionen als notwendigen Beitrag zur Mobilitätswende verteilt.

00:18:20: Hast du ein Deutschlandticket?

00:18:21: Nee, hab ich nicht.

00:18:22: Fährst du eher weniger U-Bahn und lieber

00:18:24: Fahrrad?

00:18:24: Ich fahr total gerne U-Bahn und Bus und Fahrrad.

00:18:27: Aber er sich nutze die öffentlichen Verkehrsmittel immer.

00:18:31: Viel.

00:18:32: Aber ich kaufe mir mal ganz normal ein Ticket über die App.

00:18:35: Ja.

00:18:36: Wir gucken auf die kommende Woche.

00:18:38: Da gibt's ein paar ... Wunderbare Tage, heute zum Beispiel ist der Welttag des Fernsehens.

00:18:43: Super!

00:18:44: Es wird ja jetzt nicht vierundzwanzig Stunden bei dir Großstadtrevier laufen.

00:18:47: Nein.

00:18:47: Was sind denn noch so deine Favoriten?

00:18:49: Ich gebe zu, ich gehe viel mit diesen Streamern, ich suche mir gute Sachen raus.

00:18:55: Öffentlich, rechtlich bin ich natürlich beim Großstadtrevier, schaue Nachrichten und fast, muss ich sagen, war es das.

00:19:02: Ich gucke relativ wenig Fernsehen.

00:19:05: Das ist ja jetzt auch nicht das Allerschlimmste, wenn wir irgendein gutes

00:19:08: Buch lesen, ne?

00:19:08: Ja, genau.

00:19:09: Am fierundzwanzigsten November ist der Tag der Gummistiefel in Deutschland.

00:19:14: Sechs ist es denn deine Lieblingsjahreszeit?

00:19:17: Meine Lieblingsjahreszeit?

00:19:18: Ich finde alle gut.

00:19:19: Ja?

00:19:20: Ja, ich mag es nicht, wenn es so jetzt so kalt und dinges ist.

00:19:23: Aber guck mal vor einer Woche war es noch wunderschön im November.

00:19:26: Ist auch nicht eigentlich so gedacht.

00:19:29: Aber also ich kann mit allem gut umgehen.

00:19:32: Man muss sich nur richtig anziehen.

00:19:35: Ja, das habe ich noch nicht gelernt.

00:19:36: Ich bin auch

00:19:36: nicht der Hamburger, der Ehemann Regenschirm dabei

00:19:38: hat.

00:19:39: Regenschirm hat man nicht dabei.

00:19:42: Der Welttag der Zeitschriften ist im Internationalen Aktionstag.

00:19:45: Was ist denn deine Lieblingszeitschrift?

00:19:49: Zwischen

00:19:49: Bella und Bild der Frau, wo?

00:19:51: Nix davon.

00:19:54: Es ist ja alles vorbei, oder?

00:19:56: Gut, dass es den Tag der Zeitschriften gibt.

00:19:59: Gibt es das überhaupt noch so richtig in meinem Leben?

00:20:01: Fast nicht.

00:20:02: Früher war es immer der Spiegel.

00:20:04: Ist auch nicht mehr so.

00:20:05: Ja, gibt es noch.

00:20:06: Ja,

00:20:07: den gibt es auch, aber ich kaufe ihn nicht mehr.

00:20:09: Früher kaufte ich im Montag.

00:20:10: Du bist

00:20:11: ja da in so einem Bildungsbürgertumsteil.

00:20:13: Da kannst du in jedes Kaffee gehen und hast dann da die FATS und die neue züricher Zeitung und so weiter.

00:20:19: Das Geburtstagskind der Woche, am XXIII November, ist Nico König geboren worden.

00:20:25: Der ist ein Hamburger TV-Star und seit einigen Jahren Regisseur bei den Kameilspielen in Bad Sehgebergen.

00:20:30: Ich kenne ihn sogar noch aus den Rettungsfliegern.

00:20:33: Oh mein.

00:20:33: Gibt es denn eine Lieblingsserie von dir, wie gesagt, neben dem Großstadt Revier, was du auch bei den Streamern oder so guckst?

00:20:40: Es gibt so viele Lieblingssehende, die mir jetzt natürlich alle ad hoc überhaupt nicht einfallen.

00:20:46: Ich kann sagen, was Fantastisches immer noch, aber das ist Ua... weil ich das jetzt plötzlich mit meinem Sohn gesehen habe.

00:20:52: Okay, ja.

00:20:54: Hi, hi, hi.

00:20:55: Da geht's aber rauf und runter, ne?

00:20:57: So, dann haben wir Kultur-Tipps.

00:20:58: Und lustigerweise hat man mir aufgeschrieben, dass der FC St.

00:21:00: Pauli gegen den ersten FC Union Berliner spielt.

00:21:03: Am Sonntag um siebzehn Uhr dreißig.

00:21:06: Ja, das ist auch Kultur.

00:21:07: Es gibt Musik und es gibt ein bisschen Akrobatik auf dem Rasen.

00:21:12: Wann warst du denn das letzte Mal im Melaintor-Stadio?

00:21:14: Oh, dann nimmst du mich mal mit.

00:21:16: Ich weiß es nicht.

00:21:18: Das mache ich

00:21:18: sehr gerne.

00:21:19: Das ist überhaupt gar kein Problem.

00:21:21: Es läuft seit dem zwanzigsten November bis zum dreinzwanzig November die AdArt, eine jährliche Gunstveranstaltung in Hamburg, bei der Unternehmen ihre Räumlichkeiten für Kunst, Künstlerinnen und Besucherinnen öffnen.

00:21:33: Ziel ist es, den Austausch zwischen Wirtschaft und Kunst zu fördern, Kunst für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen und Nachwuchskünstlerinnen zu unterstützen.

00:21:41: Die gute Leutefabrik, wo wir gerade drin sitzen, macht da auch mit.

00:21:45: Wir kriegen also auch das ganze Wochenende Besuch.

00:21:47: Man musste sich anmelden.

00:21:49: Könntest du auch eine Kunstführung in deiner Wohnung machen?

00:21:51: Also hast du ordentlich Bilder oder ist es alles eher

00:21:54: so?

00:21:54: Ordentlich Bilder nicht,

00:21:54: aber bravo Poster von früher.

00:21:56: Nein, sowas besitze ich, ich durfte die bravo gar nicht kaufen.

00:21:59: Aber ich hab doch ein bisschen Kunst, hab ich an der Wand, ne?

00:22:02: Ja.

00:22:03: So, und dann bei unseren Lieblingsburger-Laden im Old MacDonald gibt's am fünfundzwanzigste November ein Pendeltalk.

00:22:08: Fähre Fanshops bei HSV und FC Sankt Pauli.

00:22:12: Wie gerne isst du den Burger?

00:22:13: So seit sie die Eindruck, dass alle nur noch Burger essen, ne?

00:22:17: Ja, Wahnsinn, das stimmt.

00:22:18: Also ich esse gerne Burger.

00:22:20: Ich esse nicht ausschließlich Burger.

00:22:21: Ich hatte, obwohl ich während der ganzen Zeit, die wir dieses Stück gespielt haben, jeden Tag einen Burger essen musste.

00:22:28: Ehrlich?

00:22:29: Ich mache immer, wenn die Premiere gut lief, das muss sich dann... Ein Ritual.

00:22:32: Ein Ritual.

00:22:33: Und ich habe an dem Morgen einen Burger gegessen, nicht an dem Morgen, an dem Mittag, einen Burger und einen Cola getroffen, was ich nie tue.

00:22:40: Also nicht so wirklich, einen Cola trinke ich sowieso nie.

00:22:42: Du

00:22:42: warst immer sehr aufgeweckt.

00:22:43: Und jetzt habe ich jeden Tag einen Burger... ohne Cola trinken müssen und ich glaube, ich habe achthundert Kilo zugenommen während der Zeit.

00:22:51: Nö, du bist ja hier noch reingekommen,

00:22:52: das geht, glaube ich.

00:22:53: Ja, was war eng, ich wusste nicht einfühlen

00:22:54: vorher.

00:22:55: Ja, ja.

00:22:55: Der Kran steht draußen.

00:22:57: Nein, Saskia, das ist alles sehr in Ordnung.

00:22:59: Man kann auch mal jeden Tag ein Burger essen.

00:23:01: Wir kommen jetzt zu unserer Kategorien.

00:23:03: Nice.

00:23:07: Oder Scheiß.

00:23:08: Was läuft denn aktuell gut oder schlecht in der Stadt?

00:23:12: Wofür hast du dich entschieden?

00:23:14: Was möchtest du loben?

00:23:16: Was findest du gut oder was findest du schlecht?

00:23:19: Ich lobe dich.

00:23:20: Ach, quatsch mir!

00:23:21: Ich

00:23:21: lobe dich!

00:23:22: Du bist so rege und ihr macht so umtriebig und so viele Sachen und ich finde es toll und bewundernswert.

00:23:28: Also jetzt lobe ich mal dich.

00:23:30: Scheiß!

00:23:33: Wieso scheiß jetzt in meinem Zusammenhang?

00:23:34: Nein, ich bin jetzt bei nice und scheiß.

00:23:36: Ich war jetzt beim zweiten.

00:23:37: Ja, du sagst

00:23:38: noch mal,

00:23:39: ich muss dazu sagen, Michelle Abdul-Lai war letzte Woche hier und hat mich auch gelobt.

00:23:43: Ich weiß nicht, ob es dann immer die Gedankenlosigkeit der Leute ist, mich dann einfach zu nehmen, weil ich hier sitze.

00:23:48: Nein, also vielen Dank.

00:23:49: Es gibt Schlimmeres.

00:23:49: Es gibt ehrliche Lob von Michelle und auch es gibt schlimmere Dinge, als von dir gelobt

00:23:53: zu sein.

00:23:54: Ja, also eben.

00:23:55: Nein, aber du hast ja auch diesen Abend auch vorangetrieben.

00:23:59: Ja, haste.

00:24:00: Ja, durch meinen lauten Applaus und die lauten Lachen.

00:24:02: Ja,

00:24:02: und das Suchen der Leute, die da auftreten können und es war ein bunter Schnitt.

00:24:07: Du hast es super gemacht und du machst so viel für die Stadt.

00:24:10: Also kann ich dich mal loben.

00:24:12: Sehr schön.

00:24:12: Fällt dir jetzt trotzdem noch eine Meckerei an, damit wir einen guten Abschluss haben, in meinem Sinne?

00:24:16: Warte mal hier an, eine Meckerei.

00:24:18: Man kann auch über die Menschen meckern, die ein Blöder angucken und dumm auf der Straße permanent atmen.

00:24:25: Aber eigentlich mag ich Hamburg.

00:24:27: Ich kann jetzt grad nicht so meckern.

00:24:29: Oh Gott, mir fällt gar nix ein.

00:24:32: Okay.

00:24:33: Dann lassen wir das.

00:24:33: Wir beschließen das.

00:24:34: Wir gehen jetzt ins Wochenende.

00:24:35: Ja.

00:24:36: Du legst dich wieder hin.

00:24:37: Nimm mich an.

00:24:38: Bis Januar.

00:24:38: Nein, das Kind wird Geburtstag nachgefeiert.

00:24:42: Und dann muss ich arbeiten.

00:24:43: Ich hab eine Lesung, Lenz-Lesung im Inkamerspielen.

00:24:47: Am fünften sitze ich mit Eliko von Kürti mit ihrem neuen Programm auf der Bühne im Ernstdeutschtheater.

00:24:52: Ich weiß noch nicht mal, was ich da lese.

00:24:53: Also ich hab jetzt ...

00:24:55: Wir müssen was zu

00:24:56: tun.

00:24:56: Einige ist noch zu tun.

00:24:57: Du hast viel Zeit gewonnen, indem du keine Bürger mehr ist.

00:25:01: Liebe Saskia, alles Gute, vielen Dank, dass du hier warst.

00:25:03: Danke noch mal für das Lob.

00:25:05: Schön, dass du auch für Menschhamburgs Spiels bei Ahoy, dem Neujahrsempfang der besonderen Art beim Promi-Pokerln.

00:25:11: Du bist schon diejenige, die schon zugesagt hat.

00:25:14: Elton ist auch wieder dabei.

00:25:16: Sebastian Jakobi von Gefrag gejagt, wird sein Titel verteidigen.

00:25:19: Dazu aber mehr im Januar.

00:25:21: Super, ich

00:25:21: freu mich.

00:25:22: Tschüss.

00:25:23: Wie ist die Lage?

00:25:24: Ist eine Kooperation der gute Leudefabrik und Ahoirade.

Über diesen Podcast

„Wie ist die Lage?“ Der wöchentliche Blick auf Hamburg mit Lars Meier.

Jeden Freitag bespricht Lars Meier mit wechselnden Gästen die aktuellen Schlagzeilen der Woche und berichtet über das Geschehen in Hamburg.
Ob Politiker, Kulturtreibende, Gastronomen oder Unternehmerinnen – zu Wort kommen bekannte Persönlichkeiten der Hansestadt und analysieren, was die Menschen vor Ort bewegt.
#sodenkthamburg

von und mit Gute Leude Fabrik, Hamburger Morgenpost

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